Meldung von Spenden und Kirchenbeiträgen

Es sind ausschließlich die folgenden drei Kategorien von Sonderausgaben von der künftigen elektronischen Datenübermittlung erfasst:


• Verpflichtende Beiträge an Kirchen und Religionsgesellschaften
• Freigiebige Zuwendungen (insbesondere Spenden an begünstigte Spendenempfänger und Feuerwehren)
• Beiträge für eine freiwillige Weiterversicherung einschließlich des Nachkaufs von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensionsversicherung und vergleichbare Beiträge an Versorgungs- und Unterstützungseinrichtungen der Kammern der selbständig Erwerbstätigen.


Voraussetzung für die elektronische Datenübermittlung ist, dass die empfangende Organisation eine feste örtliche Einrichtung in Österreich hat. Beiträge an ausländische Organisationen sind somit weiterhin in die Steuererklärung aufzunehmen.


Für Spenden ab dem 1.1.2017 gilt das System der automatischen Übermittlung. Der Spender muss dazu der spendensammelnden Organisation seinen Vor- und Nachnamen sowie sein Geburtsdatum bekannt geben. Die spendensammelnde Organisation ist der Folge verpflichtet, die Spende elektronisch an die Finanzverwaltung zu melden. Die Meldung hat via FinanzOnline bis Ende Februar des Folgejahres zu erfolgen. Zu melden ist dabei der Gesamtbetrag aller im Kalenderjahr getätigten Spenden pro Person.


Der Spender wiederum kann die Spenden grundsätzlich nur dann steuerlich geltend machen, wenn die spendensammelnde Organisation die Daten rechtzeitig und richtig übermittelt. Erfolgt die Übermittlung fehlerhaft oder gar nicht, so hat die spendensammelnde Organisation die Übermittlung auf Veranlassung des Spenders zu berichtigen bzw nachzuholen.

 

Tipp:


Teilen den Organisationen, denen Sie Spenden möchten rechtzeitig Ihren Namen und Ihren Geburtstag mit, damit die Meldung korrekt durchgeführt werden kann.