Ihr Partner in Mödling & ganz Österreich

Sie haben schon immer davon geträumt, eine eigene Firma zu gründen?

 

Für Unternehmensgründer bieten wir an, die gesamte Unternehmensgründung abzuwickeln. Wir beraten Sie bei der Wahl der passenden Rechtsform, der gewerberechtlichen Voraussetzungen und erledigen für Sie gemeinsam mit Anwälten und Notaren sämtliche Behördenwege zu einem vorher vereinbarten Fixpreis.
 
Im Rahmen unserer Gründungsberatung bieten wir folgende Leistungen an:
 
* Prüfung der Geschäftsidee auf ihre Umsetzbarkeit
* Gemeinsame Erarbeitung eines Konzeptes
* Erstellen von genau durchdachten Businessplänen
* Beratung bei der Wahl der Rechtsform
* Fahrplan in die GmbH
* Beratung hinsichtlich Gründungsförderungen
* Beratung bei sozialversicherungsrechtlichen Fragen
* Unterstützung bei Finanzierungsfragen und Gesprächen mit der Bank

Rechtsformen

Nicht nur Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung braucht eine optimale „Verpackung", auch Ihr Geschäftsmodell. Die Wahl der richtigen Rechtsform ist grundlegend. Damit stellen Sie heute die Weichen für morgen. Die Rechtsform entscheidet über Ihren Auftritt im Rechtsverkehr, über die sozialversicherungsrechlichen Rahmenbedingungen, über Haftungsfragen und die Bedingungen für eine Beteiligung oder Betriebsübergabe.

Nicht zuletzt ist die Rechtsform auch Teil des ersten Eindrucks, den Sie bei potentiellen Geschäftspartnern hinterlassen. Es ist ein großer Unterschied, ob Sie unter dem Titel Einzelunternehmer oder GmbH firmieren. Auch das sollten Sie bei Ihrer Entscheidung mit bedenken. Natürlich ist die Rechtsform im Wege einer Umgründung zu einem späteren Zeitpunkt noch änderbar, dies ist allerdings mit nicht unerheblichen Kosten verbunden.

Die Wahl der richtigen Rechtsform ist eine sehr individuelle. Es gibt kein Generalrezept. Viele Aspekte müssen bedacht und abgewogen werden. Grundsätzlich stehen Ihnen folgende Möglichkeiten offen:

* Einzelunternehmer (mit oder ohne Firmenbucheintragung)
* Offene Personengesellschaft
* Kommanditgesellschaft
* Gesellschaft bürgerlichen Rechts
* Stille Gesellschaft
* GmbH & Co KG
* GmbH & Stille Gesellschaft
* Gesellschaft mit beschränkter Haftung
* Aktiengesellschaft

In den meisten Fällen starten Neugründer als Einzelunternehmer. Mit steigendem Kapitalbedarf, Ausdehnung des Unternehmens oder größer werdenden Haftungsrisiken bieten sich Formen von Personen- und Kapitalgesellschaften an. Es macht einen großen Unterschied, ob Sie als Einzelunternehmen, GmbH oder Personengesellschaft firmieren. Nicht nur der finanzielle Aufwand bei der Gründung, sondern auch die laufenden Kosten, die künftige Besteuerung, die Rahmenbedingungen für die Sozialversicherung und die persönliche Haftung der Beteiligten sind abweichend.
 
Finanzierung

Gute Ideen bringen Geld, sie kosten aber auch welches. Vor allem in der Startphase sind angehende Unternehmer mit der Frage der Finanzierung konfrontiert. Wenn keine alternativen Finanzierungsformen möglich sind, ist der Gang zur Bank die Regel. Davor sollten Sie sich unbedingt über Förderungen öffentlicher Stellen informieren. Diese sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Außerdem gibt es Förderungen auf Bundes- und EU-Ebene. Die Förderlandschaft ändert sich laufend.
Für alle Förderungen gilt, sie müssen zuerst genehmigt sein, dann darf erst mit der Umsetzung begonnen werden.

Businessplan

Bei der Finanzierung kommt der Businessplan wieder ins Spiel. Er ist die Basis, auf der Geldgeber entscheiden, ob sie bereit sind, Geld in Ihre Idee zu stecken. Bei Banken und Förderstellen geht es nicht ohne Businessplan. Wir wissen, was Banken wissen wollen, bereitet Sie darauf vor und begleitet Sie zu den Terminen. Außerdem „zwingt" ein Businessplan Sie dazu, Ihre Idee zu kalkulieren, das geplante Vorgehen festzulegen, Planungen durchzuführen und Ihre Strategie zu definieren. Diese intensive Auseinandersetzung mit Ihrem Gründungsvorhaben ist eigentlich der größte Nutzen des Business Plans. Sehen Sie ihn also nicht nur als notwendigen Übel auf dem Weg zu Ihrer Finanzierung!

Bevor Sie in die Gespräche starten, müssen Sie auch über Ihre laufenden Kosten Bescheid wissen. Sie brauchen ausreichend Liquidität, bis Ihr Geschäft beginnt, Ertrag abzuwerfen. Berücksichtigen Sie dabei

* die laufenden Kosten aus dem Betrieb Ihres Unternehmens (Miete, Energie, Mitarbeiter etc.)
* Ihre persönlichen Lebenserhaltungskosten (ggf. auch die Lebenshaltungskosten Ihrer Familie)
* Investitionen in Produktion, Logistik, Marketing etc.

Berücksichtigen Sie darüber hinaus auch Kosten, die unter Umständen mit der Standortbegründung auf Sie zukommen: Kaution, Maklergebühren, Vergebührung des Mietvertrages, Investitionen in die Infrastruktur, Renovierungsarbeiten, Betriebskosten, Umgestaltungen, Mindestmietdauern etc.
 
Sozialversicherung

Gewerbetreibende, Freiberufler und Neue Selbständige (erst bei Überschreiten der Kleinstunternehmergrenzen) sind grundsätzlich bei der SVA (Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft) nach dem GSVG (Gewerbliches SozialversicherungsGesetz) kranken-, unfall- und pensionsversichert. Seit 1.1.2009 ist auch der Abschluss einer freiwilligen Arbeitslosenversicherung möglich.

Die Befreiung von der Pflichtversicherung kann von Gewerbetreibenden beantragt werden, wenn der Umsatz und der Gewinn unter den sogenannten Kleinstunternehmergrenzen liegen. Diese Voraussetzungen gelten als erfüllt, wenn Ihre jährlichen Einkünfte aus der selbständigen Tätigkeit im Jahr 2018 EUR 5.256,60 nicht übersteigen und Ihre Umsätze aus sämtlichen unternehmerischen Tätigkeiten nicht über 30.000 € liegen. Die Pflichtversicherung nach dem GSVG gilt nicht nur für Einzelunternehmer mit Gewerbeschein, sondern auch für Gesellschafter von Personengesellschaften (OG-Gesellschafter, KG-Komplementäre, unter bestimmten Voraussetzungen auch KG-Kommanditisten), Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH, Neue Selbständige ohne Gewerbeschein und Personen, die auf Werkvertrags- oder Honorarbasis arbeiten.
Neugründer werden gefördert. Sie zahlen in den ersten drei Jahren der Selbständigkeit ihre Sozialversicherungsbeiträge nur von der Mindestbeitragsgrundlage. Allerdings werden im vierten Kalenderjahr nach Gründung die Pensionsversicherungsbeiträge für alle und die Krankenversicherungsbeiträge ab dem 3. Kalenderjahr anhand des tatsächlichen Einkommens lt. Einkommensteuerbescheid nachbemessen. Dessen müssen sie sich bewusst sein und für die zukünftige Nachverrechnung vorsorgen.

Wie dürfen wir Ihnen weiterhelfen?