Wie kann der Ansatz eines PKW-Sachbezuges vermieden werden?

Das Bundesfinanzgericht hat in einem interessante Fall aufgezeigt, welche Möglichkeiten bestehen, dass nicht in jedem Fall ein PKW Sachbezug angesetzt werden muss, wenn einem Dienstnehmer ein PKW zur Verfügung gestellt wird.


Im konkreten Fall konnte glaubhaft gemacht werden, dass die Dienstnehmerin keine Privatfahrten mit dem Dienstfahrzeug durchgeführt hat, weil Sie auch ein Privatfahrzeug hatte.


Das Finanzamt stützte den Ansatz des Sachbezuges lediglich auf die Aussage, des Prüfers der Dienstgeber habe eine Privatnutzung des PKW durch die Dienstnehmerin ihm gegenüber zugegeben.


Das BFG hob die Bescheide auf und hat die Argumentation des Dienstgebers ausdrücklich anerkannt, sodass kein Sachbezug angesetzt werden musste.

Das BFG Urteil können Sie hier downloaden.

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