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Steuerberater

Mag. Heinz Kobleder

Die Kanzlei Kobleder ist eine ambitionierte Steuerberatungskanzlei in Mödling. Wir vertreten unsere Mandanten seit 1991. Unser Portfolio reicht von der Beratung in wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen über die Steuergestaltung bis hin zu Rechtsmittel- und Strafverfahren.

Weil Sie sich im Fall der Fälle nicht auf Ihr Glück verlassen sollten, vertreten wir Sie kompetent, erfahren und konsequent in allen Verfahren vor Finanzämtern, Krankenkassen, Finanz- und Verwaltungsgerichten.

  • Der freie Dienstvertrag in der Praxis

    Freie Dienstverträge kommen in der Praxis sehr häufig vor. Im folgenden Betrag erfahren Sie, was man unter einem freien Dienstvertrag versteht und wie dieser steuer- und sozialversicherungsrechtlich zu beurteilen ist.

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    Der freie Dienstvertrag in der Praxis

    Ein freier Dienstvertrag liegt vor, wenn sich eine Person

    • gegenüber einem "qualifizierten" Dienstgeber
    • auf bestimmte oder unbestimmte Zeit zur Erbringung von Dienstleistungen gegen Entgelt verpflichtet,
    • diese Dienstleistungen im Wesentlichen persönlich erbringt und
    • über keine wesentlichen eigenen Betriebsmittel verfügt.
     
    Voraussetzung für die Pflichtversicherung ist, dass der freie Dienstnehmer für


    • einen Dienstgeber im Rahmen seines Geschäftsbetriebes, seiner Gewerbeberechtigung, seiner berufsrechtlichen Befugnis (Unternehmen, Betrieb usw.) oder seines statutenmäßigen Wirkungsbereiches (Vereinsziel usw.) agiert bzw.
    • eine Gebietskörperschaft oder eine sonstige juristische Person des öffentlichen Rechts bzw. die von ihnen verwalteten Betriebe, Anstalten, Stiftungen oder Fonds (im Rahmen einer Teilrechtsfähigkeit) tätig wird.

    Eine Pflichtversicherung als freier Dienstnehmer wird somit nicht begründet, wenn Leistungen für Privatpersonen (insbesondere für private Haushalte) erbracht werden.
     
    Unterliegt die jeweilige Person auf Grund der zu beurteilenden Tätigkeit bereits als Inhaber einer einschlägigen Gewerbeberechtigung der Pflichtversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz (GSVG), ist eine Pflichtversicherung als freier Dienstnehmer kraft Gesetzes ausgeschlossen. Dies gilt auch für selbständig Erwerbstätige in der Land- und Forstwirtschaft, für freiberufliche bzw. selbständige Tätigkeiten, die die Zugehörigkeit zu einer gesetzlichen Vertretung bzw. Kammer begründen, für Kunstschaffende sowie für Nebentätigkeiten von Beamten (vgl. § 4 Abs. 4 lit. a bis d ASVG).

    Eines haben Dienstnehmer und freie Dienstnehmer gemeinsam: Beide verpflichten sich zur Erbringung lediglich gattungsmäßig umschriebener Leistungen gegen Entgelt. Die zu erbringenden Aufgaben werden somit zunächst zwischen den Vertragsparteien umrissen und die Leistung im Bedarfsfall konkretisiert bzw. abgerufen.
     
    Im Gegensatz zum Dienstvertrag erbringt ein freier Dienstnehmer die mit ihm vereinbarten Leistungen in einem Verhältnis persönlicher Unabhängigkeit. In der Verwaltungspraxis erfolgt die Abgrenzung insofern, als zu überprüfen ist, ob die Merkmale der persönlichen Abhängigkeit gegenüber jenen der für einen freien Dienstvertrag sprechenden Unabhängigkeit überwiegen. Hierbei ist stets das Gesamtbild der Beschäftigung zu betrachten.
     
    Freie Dienstnehmer können sich in Ausübung ihrer Tätigkeit generell durch von ihnen als geeignet befundene Personen vertreten lassen. Jede Einschränkung dieses Vertretungsrechtes steht laut der mittlerweile sehr restriktiven Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes einem freien Dienstvertrag entgegen.

    Wird somit das Recht eingeräumt, sich nur in bestimmten Situationen (z. B. Urlaub) oder von bestimmten Personen (Arbeitskollegen etc.) vertreten zu lassen, liegt die geforderte generelle Vertretungsbefugnis nicht vor. Gleiches gilt für Fälle, in denen der Dienstgeber über die beabsichtigte Inanspruchnahme von Dritten zu informieren ist und ihm dadurch ein Widerspruchsrecht eingeräumt wird bzw. bei Vorliegen sonstiger, die Vertretungsmöglichkeit einschränkender Umstände (z. B. Zutrittsbeschränkungen).

    Selbstverständlich muss das Vertretungsrecht in der Praxis auch tatsächlich gelebt werden bzw. eine Inanspruchnahme dieser Möglichkeit zumindest objektiv erwartbar sein. Andernfalls läuft die dahingehende Vereinbarung Gefahr, als Umgehungsgeschäft gewertet zu werden.
     
    Sämtliche Weisungen, die den jeweiligen Dienstnehmer hinsichtlich seiner persönlichen Disposition (wie, wann und wo er die vereinbarte Leistung zu erbringen hat) einschränken, stehen einem freien Dienstvertrag entgegen. Wesentlich sind hierbei vor allem Anweisungen, die das Verhalten des Dienstnehmers bei der Erbringung der Leistungen betreffen, also die Art und Weise der Tätigkeitsverrichtung selbst berühren. Sachliche Anordnungen, die ausschließlich im unmittelbaren Zusammenhang mit dem vereinbarten Vertragsgegenstand stehen, schließen hingegen einen freien Dienstvertrag grundsätzlich nicht aus.

    Wird beispielsweise eine Person im Rahmen des mit ihr abgeschlossenen Vertrages beauftragt, zusätzlich den Vertrieb eines neuen Produktes ihres Auftraggebers zu übernehmen, stellt dies für sich allein betrachtet keine der persönlichen Unabhängigkeit entgegenstehende Weisungsgebung dar. Erfolgt hingegen die konkrete Anordnung, in der nächsten Woche zehn Kunden in einem bestimmten Gebiet zu besuchen, wird dadurch die Dispositionsfreiheit des Dienstnehmers bei der Erbringung seiner Tätigkeit maßgeblich beschränkt.
     
    Die fehlende Integration des freien Dienstnehmers in das Unternehmen seines Auftraggebers ist ebenfalls ein Abgrenzungsmerkmal zum Dienstvertrag. Ihren Ausdruck findet die diesbezügliche Unabhängigkeit vor allem darin, dass weder ein Arbeitsplatz (Schreibtisch, Internetzugang, Telefon, E-Mail-Account etc.) noch eine Einbindung in die betrieblichen Abläufe selbst (Verwendung des Briefpapiers, regelmäßige Teilnahme an Besprechungen, Erreichbarkeit im Betrieb etc.) vorliegen. Die gelegentliche Anwesenheit im Betrieb, um z. B. an Besprechungen teilzunehmen, schadet für sich allein gesehen jedoch noch nicht.
     

    Nach bisheriger Rechtsansicht des VwGH sind folgende Kriterien bei der Beurteilung der Wesentlichkeit von Betriebsmitteln maßgebend:


    • Ob ein Betriebsmittel wesentlich für die Erbringung der Dienstleistung ist, richtet sich nach der Struktur des freien Dienstnehmers, nicht nach der des Auftraggebers. Es ist zu prüfen, ob sich der freie Dienstnehmer mit den verwendeten Betriebsmitteln eine eigene betriebliche Infrastruktur geschaffen hat.
    • Betriebsmittel sind dann für die zu beurteilende Tätigkeit wesentlich, wenn sie entweder in das Betriebsvermögen aufgenommen werden oder wenn sie ihrer Art nach von vornherein dazu bestimmt sind, der betrieblichen Tätigkeit zu dienen. Voraussetzung ist, dass es sich um Sachmittel (z. B. Lieferwagen, Spezialmaschine) handelt. Know-how oder etwa die eigene Arbeitskraft fallen nicht darunter.
    • Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis zu einer Höhe von € 400,00 netto gelten nicht als wesentliche Betriebsmittel.
    • Der Begriff "wesentlich" ist nicht gleichzusetzen mit den Begriffen "notwendig" oder "unerlässlich".

     

    Wenn Sie Mitarbeiter im Rahmen von freien Dienstverträgen beschäftigen wollen, stehen wir Ihnen gerne für arbeitsrechtliche Beratung zur Verfügung. Ihr Steuerberater in Wien steht für ein unverbindliches Erstgespräch jederzeit gerne zur Verfügung.

  • Firmenauto Leasing oder Kreditkauf - was ist besser?

    Eine häufig gestellte Frage ist, ob das neue Firmenauto über Leasing oder Kredit finanziert werden soll. Eindeutig beantworten lässt sich die Frage für Unternehmer, die ihren Gewinn durch Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln und die Anschaffung eines vorsteuerabzugsberechtigten Kleinbusses oder Klein-LKW (sogenannte Fiskal-LKW) planen. Für diese Fahrzeuge kann nämlich der Freibetrag für investierte Gewinne geltend gemacht werden.

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    Firmenauto Leasing oder Kreditkauf - was ist besser?

    Der Freibetrag für investierte Gewinne (FBiG) kann seit dem Jahr 2007 von allen natürlichen Personen, die ihren Gewinn durch Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln, in Anspruch genommen werden. Voraussetzung für die Begünstigung ist, dass abnutzbares Anlagevermögen mit einer Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren oder bestimmte Wertpapiere angeschafft werden. Gebäude, „normale" PKW und Kombis, Luftfahrzeuge, gebrauchte Wirtschaftsgüter, geringwertige Wirtschaftsgüter etc. sind aber vom FBiG ausgenommen. Beim FBiG können bis zu 13 % des steuerpflichtigen Jahresgewinns, höchstens aber EUR 100.000, steuerfrei bleiben, wenn im betreffenden Kalenderjahr entsprechende Investitionen getätigt wurden.

    Vorsteuerabzugsberechtigte Kleinbusse und Klein-LKW gelten nicht als PKW oder Kombi und sind daher nicht vom FBiG ausgeschlossen. Der FBiG kann daher nur für kreditfinanzierte Kleinbusse und Klein-LWK (aber natürlich auch für eigenfinanzierte Fahrzeuge) in Anspruch genommen werden. Leasingfahrzeuge sind vom FBiG ausgeschlossen, weil sie nicht ins Anlagevermögen aufgenommen werden.

    Ausgenommen sind jene in der Praxis seltenen Fälle, bei denen der Leasinggegenstand beim Leasingnehmer zu aktivieren ist.

    Beim Vergleich von gängigen Leasing- und Kreditangeboten ergibt sich teilweise ein geringer Kostenvorteil für die Leasingvariante. Banken und Leasinggesellschaften gewähren derzeit für Leasingverträge meist günstigere Zinskonditionen als für Kredite. Dieser Kostenvorteil des Leasings wird aber durch den Vorteil aus dem FBiG beim Kreditkauf meist mehr als wettgemacht. Insgesamt kann der Vorteil der Kreditfinanzierung abhängig von der Höhe des steuerpflichtigen Einkommens und damit der Steuerprogression mehrere Tausend Euro betragen.

    Für alle vom FBiG ausgeschlossene PKW und Kombis kann die Frage Leasing oder Kredit aufgrund der meist nur schwer vergleichbaren Angebote der Leasinggesellschaften und Banken nur durch eine vollständige Veranlagungssimulation über die geplante Nutzungsdauer beantwortet werden. Dabei werden die für das Leasing oder den Kredit anfallenden Zahlungen (Leasinganzahlungen bzw. Leasingvorauszahlungen, Leasingraten, Kredittilgungen, Zinsen, Gebühren, Restwerte und Verkaufserlöse) und die sich daraus ergebende Steuerersparnis ermittelt.

    Anschließend werden diese Zahlungsströme durch Abzinsung auf einen Barwert vergleichbar gemacht und gegenübergestellt, woraus sich häufig nur geringfügige Vorteile für die eine oder andere Variante ergeben.

    Rein steuerlich ist übrigens kein nennenswerter Unterschied zwischen eine Leasing- und einer Kreditvariante, da sowohl die Leasingrate als auch die Kreditrate steuerlich absetzbar sind.

    Ihr Steuerberater in Wien ist Ihr Partner in allen Fragen rund um die steuerliche optimale Anschaffung von Firmenautos. Profitieren Sie von unserem Know How und vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.

  • virtuelle Generalversammlung bei GmbHs

    Das COVID-19-GesG sieht vor, dass zur Verhinderung der Verbreitung der COVID-19-Pandemie Generalversammlungen von GmbHs auch virtuell stattfinden können.

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    virtuelle Generalversammlung bei GmbHs

    Das COVID-19-GesG sieht vor, dass zur Verhinderung der Verbreitung der COVID-19-Pandemie Generalversammlungen von GmbHs auch virtuell stattfinden können.

    Virtuelle Versammlungen sind für die folgenden Rechtsformen möglich:

    • Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH)

    • Aktiengesellschaften (AG)

    • Personengesellschaften

    • Genossenschaften

    • Privatstiftungen

    • Vereine

    • Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit

    • Kleine Versicherungsvereine

    • Sparkassen

    Die COVID-19-GesV enthält allgemeine Bestimmungen zur Zulässigkeit von virtuellen Versammlungen (dies betrifft z.B. Aufsichtsratssitzungen, Generalversammlungen von GmbHs oder Geschäftsführer-/Vorstands-Sitzungen) und darüber hinaus spezielle Sonderbestimmungen für die Zulässigkeit von virtuellen Hauptversammlungen einer AG und Generalversammlungen einer Genossenschaft oder eines Vereins. 

    Teilnehmer einer virtuellen Versammlung müssen mittels akustischer und optischer Zweiweg-Verbindung in Echtzeit verbunden werden und jeder Teilnehmer muss die Möglichkeit haben, sich zu Wort zu melden und an Abstimmungen teilzunehmen. Für die Zulässigkeit einer solchen virtuellen Versammlung genügt es aber auch, wenn sich maximal die Hälfte der Teilnehmer nur akustisch (per Telefon) mit der Versammlung verbindet. 

    Das Organ oder das Organmitglied, welches die betreffende Versammlung einberuft, entscheidet auch über die Durchführung und die Verbindungstechnologie einer virtuellen Versammlung. In der Einberufung sind die organisatorischen und technischen Voraussetzungen für die Teilnahme anzugeben (zB Skype, Microsoft Teams etc.).

    Das Justizministerium hat einen detaillierten Erlass herausgegeben, in der die Voraussetzungen für die Abhaltung einer virtuellen Generalversammlung beschrieben werden. Den Erlaß finden Sie hier: Erlaß zu virtuellen Generalversammlungen.

    Ihre Steuerberatung in Mödling berät Sie laufend zu allen Fragen zur Corona-19-Krise auf Wunsch auch gerne Online.

     

     

  • Weiterbeschäftigung eines gekündigten Mitarbeiters als geringfügig Beschäftigten

    Vorsicht Fallen!

    Bei vielen Unternehmen werden wegen der Corona Krise Mitarbeiter gekündigt, sollen aber geringfügig weiterbeschäftigt werden. Gleichzeitig sollen die Mitarbeiter Arbeitslosengeld beziehen.

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    Weiterbeschäftigung eines gekündigten Mitarbeiters als geringfügig Beschäftigten

    Vorsicht Fallen!

    Bei vielen Unternehmen werden wegen der Corona Krise Mitarbeiter gekündigt, sollen aber geringfügig weiterbeschäftigt werden. Gleichzeitig sollen die Mitarbeiter Arbeitslosengeld beziehen.

    Dabei muss unbedingt beachtet werden, dass der Mitarbeiter nur dann einen Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, wenn zwischen dem Vollarbeitsverhältnis und der geringfügigen Beschäftigung beim selben Dienstgeber mindestens ein Zeitraum von einem Monat liegt, in dem der Mitarbeiter nicht beschäftigt wurde.

    Wird dies nicht beachtet, verliert der Mitarbeiter seinen Anspruch auf Arbeitslosengeld.

    Kommt es während der geringfügigen Beschäftigung auch nur in einem einzigen Monat zu einer Überschreitung der Geringfügigkeitsgrenze, verliert der Dienstnehmer das Arbeitslosengeld nicht nur für den jeweili­gen Überschreitungsmonat, sondern grundsätzlich für alle nachfolgenden Monate. Es können sich somit auch bei Überschreiten der Geringfügigkeitsgrenze in nur einem Monat hohe Rückzahlungspflichten für mehrere Monate oder gar Jahre ergeben. (Erkenntnis des VWGH vom 6.3.2018, Ra 2017/08/0048).

    Ihr Steuerberater in Wien berät Sie in allen Fragen rund um die Beschäftigung von Mitarbeitern.

  • elektronischer Rechtsverkehr für Unternehmer

    Seit 1.1.2020 darf jedermann) am elektronischen Verkehr mit Gerichten und Verwaltungsbehörden teilnehmen E-Government-Gesetz (E-GovG). Gleichzeitig wurde eine Verpflichtung für Unternehmer zur Teilnahme an der elektronischen Zustellung (E-Zustellung) eingeführt.

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    elektronischer Rechtsverkehr für Unternehmer

    Seit 1.1.2020 darf jedermann) am elektronischen Verkehr mit Gerichten und Verwaltungsbehörden teilnehmen E-Government-Gesetz (E-GovG). Gleichzeitig wurde eine Verpflichtung für Unternehmer zur Teilnahme an der elektronischen Zustellung (E-Zustellung) eingeführt.

    Die Verpflichtung zur Teilnahme gilt für alle Unternehmen. Betroffen sind daher „Natürliche Personen (zB freie Dienstnehmer, freiberuflich Tätige), juristischen Personen, Personengesellschaften, Personengemeinschaften und Personenvereinigungen mit Wohnsitz, gewöhnlichem Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung in Österreich, die der Allgemeinheit oder einem bestimmten Personenkreis Waren, Werk- und Dienstleistungen gegen Entgelt anbieten oder im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen oder Einkünfte gemäß § 2 Abs. 3 Z 1 bis 3 und 6 des Einkommensteuergesetzes 1988 – EStG 1988, BGBl. Nr. 400/1988, erzielen und sowie Unternehmen, die ohne Wohnsitz, gewöhnlichem Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung in Österreich, die Einkünfte gemäß § 98 Abs. 1 Z 1 bis 3 und 6 EStG 1988 erzielen.“

    Ausgenommen sind Unternehmen, die

    • die jährliche Umsatzgrenze von EUR 35.000,00 zur Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung nicht erreichen (Kleinunternehmer) oder
    • nicht über die technischen Voraussetzungen für die E-Zustellung bzw. keinen Internet-Anschluss verfügen.

    Elektronische Zustellungen nach diesen Bestimmungen dürfen ausnahmslos von Behörden und Verantwortlichen des öffentlichen Bereichs vorgenommen werden. Die Registrierung, Änderung von Daten, Eintragung von Abwesenheiten sowie Abholung der elektronisch zugestellten Post erfolgt für juristische Personen über das USP-Portal und für natürliche Personen entweder über die Homepage www.oesterreich.gv.at oder die App „Digitales Amt“. Steht ein neues Schriftstück zur Abholung bereit, wird dies dem Teilnehmer per E-Mail mitgeteilt.

    Sanktionen für Unternehmen die nicht an der elektronischen Zustellung teilnehmen, obwohl sie dazu verpflichtet wären, sind aktuell nicht vorgesehen. Sollte keine elektronische Zustellmöglichkeit vorhanden sein, werden die Behörden Zustellungen – wie bisher – per Post vornehmen.

    Ihr Steuerberater in Wien ist Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um den elektronischen Rechtsverkehr für Unternehmen. Besuchen Sie regelmäßig unsere Website, wir halten Sie zu allen Fragen zur Wirtschaft auf dem Laufenden.

     

     

Leistungen

Der Kanzlei

    Personal-
    verrechnung
    Wenn Sie in Ihrem Unternehmen Mitarbeiter beschäftigen wollen, beraten wir Sie in damit zusammenhängenden Rechtsfragen.
    Steuern
    Ein guter Steuerberater erbringt seinen Klienten weit mehr an betriebswirtschaftlicher und steuerlicher Ersparnis, als er selbst kostet.
    Buchhaltung
    Eine exakte und aussagekräftige Buchhaltung ist unabdingbare Voraussetzung für jede unternehmerische Entscheidung, die auf Zahlen beruht.
    Gründung
    Sie haben schon immer davon geträumt, sich selbständig zu machen? Vertrauen Sie auf unsere Expertise. Wir beraten seit vielen Jahren Unternehmen bei der Unternehmensgründung und greifen daher auf einen breitgefächerten Erfahrungsschatz bei Neugründungen zurück.
    Finanzstraf
    -verfahren
    Sie stecken in einem strittigen Betriebsprüfungsverfahren, sind mit Ermittlungen der Behörde oder einer Strafanzeige konfrontiert? Vertrauen Sie auf unsere Expertise.
    Berufungs-
    verfahren
    Wir vertreten Sie in Berufungsverfahren sowie in Finanzstrafverfahren vor Finanzbehörden.

Die Kanzlei

Das Team & Co

Unsere Arbeit als Steuerberater soll Wirkung zeigen. Ihre Steuerlast soll so gering wie möglich, Ihr Rechnungswesen perfekt organisiert und aussagekräftig sein. Wir bieten Ihnen perfekte Betreuung, ausgezeichnete Fachkenntnisse, tiefe Branchenkenntnisse, modernste Infrastruktur und verlässliche Netzwerke.

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Talent, Esprit und inspirierende Führung sind uns wichtiger als konzeptionelle Rahmenbedingungen. Wir setzen auf Vielfalt bei Bildung, Karriere, Kompetenz & Persönlichkeit

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Um unsere Klienten umfassend beraten zu können, arbeiten wir mit einem Netzwerk aus Notaren, Rechtsanwälten, IT-Spezialisten, Förderungsspezialisten, Unternehmensberatern und Bankberatern zusammen. Aufgrund unserer Kontakte und jahrelangen Erfahrungen können wir Ihnen für jedes Spezialgebiet einen Topberater zur Verfügung stellen.

Mag. Heinz Kobleder
Steuerberater & geschäftsführender Gesellschafter

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  • Gerne wieder!
    Sophia Michaela

    War vor einigen Tagen beim 1. Beratungsgespräch und es war top!

    Man merkt Herrn Kobleder die Erfahrung an. Es war ein sehr aufschlussreiches Gespräch.


  • Danke!
    Marius Oberschmidt

    Kann ich jeder Zeit weiter empfehlen!