Steuerberater

Mag. Heinz Kobleder

Steuerberatung ist Vertrauenssache und muss sich für Sie rechnen. Wir stehen seit 1991 an der Seite unserer Klienten und das im Herzen von Mödling. Unser Portfolio reicht von der Beratung in wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen über die Steuergestaltung bis hin zu Rechtsmittel- und Strafverfahren.

Weil Sie sich im Fall der Fälle nicht auf Ihr Glück verlassen sollten, vertreten wir Sie kompetent, erfahren und konsequent in allen Verfahren vor Finanzämtern, Krankenkassen, Finanzgerichten und letztlich dem Verwaltungsgerichtshof. 

  • Jahresprämien können steuerbegünstigt ausgezahlt werden

    VwGH bestäigt. "Siebentelmodell"

    In der Praxis werden den Arbeitnehmern Jahresprämien oft in Monatsraten verteilt ausbezahlt, um das Jahressechstel zu erhöhen und Steuervorteile zu lukrieren.

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    Jahresprämien können steuerbegünstigt ausgezahlt werden

    VwGH bestäigt. "Siebentelmodell"

    Jahresprämien - begünstige Auszahlung

    Die Anwendung des "Siebentelmodells" (auch Sechsteloptimierung, Formel 7), bei dem durch laufende Auszahlung von sechs Siebentel der Jahresprämie ein zusätzliches Jahressechstel generiert und ein Siebentel lohnsteuerbegünstigt als Sonderzahlung abgerechnet wird, hat der VwGH in einem Erkenntnis bestätigt.

    Entscheidend für die Beurteilung, ob die verteilt ausbezahlten Monatsraten als laufender Bezug (die das Jahressechstel erhöhen) oder als sonstiger Bezug zu werten sind, ist, dass sich diese aufgrund eines Rechtstitels (zB Arbeitsvertrag, KV-Regelung) und der Auszahlung deutlich von den laufenden Bezügen unterscheiden.

    Dafür müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

    • Es muss eine schriftliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geben, die den Anspruch und die Auszahlungsmodalität regelt.
    • Die Vereinbarung muss vor der ersten Auszahlung getroffen werden.
    • Bei ratenweiser Auszahlung darf nach erfolgter Auszahlung eines Teilbetrages die vereinbarte Auszahlungsmodalität nicht mehr abgeändert werden.
    • Bei Anwendung des Siebentelmodells muss der Zeitraum für die laufenden Teilbeträge mindestens sechs Monate umfassen

    Soweit diese Voraussetzungen erfüllt werden, sind Jahresprämien, soweit sie in Teilbeträgen ausgezahlt werden, als laufende Bezüge, die das Jahressechstel erhöhen, anzusehen. Andernfalls ist die gesamte Prämie als laufender Bezug nach Tarif gem § 67 Abs 10 EStG zu versteuern.

    Das VwGH Erkenntnis können Sie hier downloaden.

    Wenn Sie Fragen dazu haben, kontaktieren Sie Ihren Steuerberater in Wien. Wir beraten Sie gerne.

  • Brexit

    steuerliche Auswirkungen

    Welche Auswirkungen hat der Brexit auf österreichische Unternehmer

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    Brexit

    steuerliche Auswirkungen

    Auf Basis des vorliegenden Abkommens mit der EU trat das Vereinigte Königreich mit 1. Februar aus der EU aus. Während der nunmehr beginnenden „Übergangsphase“ bis Ende 2020 wird das Vereinigte Königreich weiterhin wie ein EU-Mitgliedstaat behandelt. Sohin ergeben vorerst keine steuerlichen Änderungen österreichische Unternehmen.

    Die Verhandlungen über das künftige Verhältnis zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich werden so rasch wie möglich aufgenommen, mit dem Ziel, diese bis Ende 2020 (eine Verlängerung der Übergangsphase über 2020 ist grundsätzlich möglich) abzuschließen.

    Die Europäische Kommission hat eine Website eingerichtet, auf der Brexit-relevante Informationen zu finden sind sowie eine Seite mit umfangreichen Fragen und Antworten rund um den Brexit. Die Website können Sie hier aufrufen.

    Gerne können Sie auch Ihren Steuerberater in Mödling kontaktieren, wenn Sie Fragen zum Brexit haben. Rufen Sie uns einfach an.

  • Versteuerung von Leitungsrechten

    Seit 2019 werden Einkünfte aus Leitungsrechten pauschal mit 10 % versteuert

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    Versteuerung von Leitungsrechten

    Steuer auf Einkünfte aus Leitungsrechten

    Neuregelung ab 2019

    Ab 1. Jänner 2019 unterliegen Zahlungen im Zusammenhang mit der Einräumung von Leitungsrechten in den Bereichen Strom, Gas, Erdöl und Fernwärme einer 10%igen Abzugsteuer des Auszahlungsbetrages ohne Umsatzsteuer. Der Infrastrukturbetreiber behält die Abzugsteuer ein und führt diese direkt an das Finanzamt ab.

    Erfasst sind alle regelmäßig aus Anlass der Einräumung des Leitungsrechtes anfallenden Zahlungen an von der Rechtseinräumung unmittelbar betroffene Grundstückseigentümer oder Grundstücksbewirtschafter. Dazu zählen das Entgelt für die Rechtseinräumung, die steuerfreie Wertminderung und sonstige Zahlungen, wie Entschädigungen für Ertragsausfälle und Wirtschaftserschwernisse.

    Die Abzugsteuer hat überdies Abgeltungswirkung. Das heißt, die steuerliche Behandlung ist mit der Abzugsteuer abgeschlossen. Die Zahlungen müssen in eine allfällige Einkommensteuererklärung nicht aufgenommen werden. Anstelle der pauschalen Abzugsteuer in Höhe von 10% kann der Steuerpflichtige aber auch die normale einkommensteuerliche Veranlagung zum Einkommensteuertarif (Stufentarif 0% - 55%) beantragen (Regelbesteuerung). Die Einkünfte können mit 33% des auf das Veranlagungsjahr entfallenden Auszahlungsbetrages ohne Umsatzsteuer angesetzt werden. Es sei denn, der Steuerpflichtige beantragt den Ansatz der Einkünfte in der von ihm nachzuweisenden Höhe.

    Wie ist bei nicht rechtskräftig veranlagten Fällen vorzugehen?

    Der dargestellte Steuerabzug gilt für Zahlungen ab dem 1. Jänner 2019. In jenen Fällen, in denen eine Entschädigung aus Anlass der Einräumung von Leitungsrechten (Strom, Gas, Erdöl, Fernwärme) vor diesem Datum ausbezahlt wurde und zum Zeitpunkt der Kundmachung der Neuregelung (das ist der 14. August 2018) keine rechtskräftige Veranlagung vorliegt, gilt folgender Teil der Neuregelung:

    Die Einkünfte können mit 33% des auf das Veranlagungsjahr entfallenden Auszahlungsbetrages ohne Umsatzsteuer angesetzt werden. Es sei denn, der Steuerpflichtige beantragt den Ansatz der Einkünfte in der von ihm nachzuweisenden Höhe. Diesfalls ist eine Zuordnung zu den steuerpflichtigen und steuerfreien bzw. von der Pauschalierung erfassten Bestandteilen und deren Nachweis erforderlich.

    Infofolder

    Das BMF hat zu diesem Thema einen Infofolder veröffentlicht, den Sie hier downloaden können.

    Haben Sie noch Fragen dazu? Ihr Steuerberater in Mödling berät Sie gerne.

     

     

     

  • Unterhaltszahlungen von

    GmbH Gesellschafter Geschäftsführern

    Bei GmbH Gesellschafter Geschäftsführern müssen auch Entnahmen bei der Unterhaltsbemessung angesetzt werden.

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    Unterhaltszahlungen von

    GmbH Gesellschafter Geschäftsführern

    Entnahmen eines Gesellschafter-Geschäftsführers mit nicht beherrschendem Einfluss von Verrechnungskonten, die jahrelang nicht zurückgezahlt werden und für deren Rückzahlung kein naher Termin feststeht, sind bei Unterhaltsbemessung zu berücksichtigen.

    Maßgeblich für die Beurteilung der Leistungsfähigkeit ist die sich aus dem Gesamteinkommen des Unterhaltspflichtigen ergebende tatsächliche wirtschaftliche Lage. Entnahmen eines Gesellschafter-Geschäftsführers mit nicht beherrschendem Einfluss, von Verrechnungskonten, die tatsächlich jahrelang nicht zurückgezahlt werden und für deren Rückzahlung ein Termin in naher Zukunft nicht feststeht sind für die Bemessung künftigen Unterhalts zu berücksichtigen.

    Um die Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen zu bewerten, wird die Summe der ihm tatsächlich zufließenden verfügbaren Mittel (Gesamteinkommen) herangezogen. Dazu gehören alle Einkünfte aus Erwerbstätigkeit und Erträgnisse aus Vermögen. Bei einem selbstständig tätigen Unterhaltspflichtigen sind als Bemessungsgrundlage die Privatentnahmen heranzuziehen, wenn diese den Reingewinn aus dem Unternehmen übersteigen oder die Betriebsbilanz einen Verlust aufweist.

    Beim unterhaltspflichtigen Personengesellschafter kommt es im Zusammenhang mit Privatentnahmen nur auf die tatsächliche wirtschaftliche Lage des  Unterhaltspflichtigen an. Da eine GmbH Rechtspersönlichkeit hat, kann ein Gesellschafter aus der Gesellschaft keine Privatentnahmen tätigen.

    Bei unterhaltspflichtigen Gesellschafter-Geschäftsführern mit beherrschendem Einfluss auf die GmbH sind über Verrechnungskonten bezogene Gelder zusätzlich zu den sonstigen Geschäftsführerbezügen in die Bemessungsgrundlade für den Unterhalt einzubeziehen, da diese andernfalls die Möglichkeit hätten, durch Kürzung ihrer angemessenen Geschäftsführerbezüge und Selbstauszahlung eines Teils ihrer Bezüge über Verrechnungskonten, die Unterhaltsansprüche zu schmälern.

    Hat ein Gesellschafter-Geschäftsführer keine beherrschende Stellung in der GmbH müssen über Verrechnungskonten bezogene Gelder grundsätzlich nicht in die Unterhaltsbemessungsgrundlage einbezogen werden. In diesem Fall treten üblicherweise die unabhängigen Gesellschafter für die Rückzahlung von offenen Verrechnungskonten ein. Wenn jedoch ein Gesellschafter-Geschäftsführer ohne beherrschendem Einfluss über Verrechnungskonten Gelder der GmbH entnimmt, die jahrelang nicht zurückbezahlt werden und kein naher Termin für die Rückzahlung feststeht, ist dessen wirtschaftliche Lage durchaus mit der eines Gesellschafter- Geschäftsführers vergleichbar, der aufgrund seiner Verfügungsmacht die Modalitäten der Rückzahlung bestimmt. In derartigen Fällen ist es gerechtfertigt diese Entnahmen auch für die Bemessung des Unterhalts zu berücksichtigen.

    Die OGH Entscheidung zu diesem Thema können Sie hier downloaden.

    Ihr Steuerberater in Baden steht Ihnen gerne für Rückfragen zur Verfügung.

     

     

     

     

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Der Kanzlei

    Steuern
    Ein guter Steuerberater erbringt seinen Klienten weit mehr an betriebswirtschaftlicher und steuerlicher Ersparnis, als er selbst kostet.
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Um unsere Klienten umfassend beraten zu können, arbeiten wir mit einem Netzwerk aus Notaren, Rechtsanwälten, IT-Spezialisten, Förderungsspezialisten, Unternehmensberatern und Bankberatern zusammen. Aufgrund unserer Kontakte und jahrelangen Erfahrungen können wir Ihnen für jedes Spezialgebiet einen Topberater zur Verfügung stellen.

 

 

Mag. Heinz Kobleder
Steuerberater & geschäftsführender Gesellschafter

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Mag Heinz Kobleder

Enzersdorferstraße 25
2340 Mödling

Das sagen Kunden über uns
  • Gerne wieder!
    Sophia Michaela

    War vor einigen Tagen beim 1. Beratungsgespräch und es war top!

    Man merkt Herrn Kobleder die Erfahrung an. Es war ein sehr aufschlussreiches Gespräch.


  • Danke!
    Marius Oberschmidt

    Kann ich jeder Zeit weiter empfehlen!